Es ist wieder GartenArt-Zeit.

Potentiale heben: Das ist derzeit ganz angesagt und hat oft einen unangenehmen Beigeschmack, geht es doch nicht selten einher mit Effizienzsteigerung, Einsparungen, Rationalisierung. Doch betrachtet man es einmal unvoreingenommen, lautet die Botschaft hinter der Suche nach den Potentialen: In allen und allem steckt mehr, als man auf den ersten Blick sieht, und das bedeutet, wer sich daran macht, Potentiale zu heben, begibt sich auf eine Entdeckungsreise mit unbekanntem Ziel, glaubt fest daran, dass da noch mehr schlummert und ist bereit, sich überraschen zu lassen.

Diese Ausgabe der GartenArt ist voll von Geschichten über solche Entdeckungsreisen, über Orte und Dinge, deren gesamte Potentiale sich nicht gleich erschließen und die entdeckt und erobert werden wollen. Lappland zum Beispiel oder auch Rotterdam. Auf Potentialsuche hat sich auch die Spitzengastronomie gemacht und ist bei Säften und anderen alkoholfreien Getränken fündig geworden, die sie neuerdings als hochspannende Essenbegleiter präsentiert.

Und natürlich gibt es auch im Garten jede Menge Potentiale zu heben, etwa rechts und links des Hauses, wo so mancher ungenutzte Grundstücks-
quadratmeter das Zeug zum eigenständigen Gartenraum hätte. Oder auch mit Blick auf Herbst und Winter: Mit einem überdachten Sitzplatz lässt sich das Potential des Gartens als Aufenthaltsraum deutlich vergrößern.

Auch für die GartenArt selbst gilt übrigens: In dieser Ausgabe steckt noch weit mehr, als dieser erste Überblick preisgibt.

Viel Spaß bei der Entdeckung wünscht
Klaus Gröning


Mein Garten. Mein Zuhause.

Jetzt wird’s herrlich herbstlich!

Der Herbst steht allmählich in den Startlöchern – und damit die Gartensaison vor dem Ende? Weit gefehlt! Und damit ist nicht nur gemeint, dass es vor dem Wintereinbruch natürlich noch eine ganze Menge im Garten zu tun gibt. Nein, auch der Gartengenuss ist längst noch nicht vorbei, nur weil die Quecksilbersäule des Thermometers und die Sonne tiefer stehen. Ein herbstlicher Garten kann so herrlich sein! Da sind natürlich die Blätter der Bäume und Sträucher, die in der Herbstsonne leuchten, aber auch dieser unvergleichlich erdige Duft des feuchten Laubs, das Rascheln der trocknenden Blätter, das Blitzen bunter Beeren an kahlen Ästen. Kurz: Im Herbst versprüht der Garten eine ganz eigene Sinnlichkeit. Lassen Sie sich darauf ein – es lohnt sich!

Ihr Klaus Gröning